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Welche KI kann Bilder erstellen? Kostenlose Tools im Vergleich

ChatGPT, Gemini, Copilot, Firefly oder Canva: Welche KI erstellt kostenlos Bilder, was braucht ein Konto, und was geht auf Deutsch? Ein ehrlicher Vergleich.

Viele Chatbots und Design-Programme können heute Bilder erzeugen. Du beschreibst, was du sehen willst, und die KI erzeugt daraus ein Bild. Diese Beschreibung nennt man Prompt. In diesem Vergleich schauen wir uns an, welche Tools das können, was sie kosten, wofür du ein Konto brauchst und welches zu deinem Zweck passt.

Welche KI kann Bilder erstellen? Die kurze Antwort

Kurz gesagt: Mehrere bekannte Dienste können das. Zu den wichtigsten Kandidaten gehören ChatGPT, Google Gemini, Microsoft Copilot, Adobe Firefly und Canva. Dazu kommt unser Bildgenerator auf /photo, den du ohne großen Aufwand ausprobieren kannst.

Wenn du wissen willst, welche KI Bilder kostenlos erstellen kann, hängt die Antwort davon ab, was du unter „kostenlos“ verstehst. Viele Anbieter haben ein begrenztes Kontingent an kostenlosen Bildern. Wie groß dieses Kontingent ist, ändert sich oft. Prüfe deshalb vor der Nutzung immer die Seite des jeweiligen Anbieters. In diesem Artikel nennen wir bewusst keine Zahlen zu Bildlimits.

Dieser Vergleich ist für Alltagsnutzer gedacht, die schnell ein Bild für eine Einladung, eine Präsentation oder einen Social-Media-Beitrag brauchen. Du musst dafür weder Designer noch Programmierer sein.

Die Tools im Überblick: Stärken und Grenzen

ChatGPT

ChatGPT setzt komplexe Beschreibungen gut um. Du kannst ein Bild im Gespräch nachbessern, indem du sagst, was anders sein soll. Die kostenlose Nutzung ist begrenzt, und für Bilder brauchst du in der Regel ein Konto. Wenn du ohnehin im Chat arbeitest, ist das bequem. Wenn du eine ChatGPT-Alternative suchst, lohnt sich ein Blick auf die anderen Tools in dieser Liste.

Gemini

Gemini gehört zu Google. Es kann auch eigene Fotos bearbeiten, zum Beispiel den Hintergrund austauschen. Für die Bildfunktion brauchst du in der Regel ein Google-Konto.

Microsoft Copilot

Für Bilder brauchst du in der Regel ein Microsoft-Konto. Wer viel mit Windows und Edge arbeitet, findet die Funktion gut eingebunden. Für die Bearbeitung eigener Fotos solltest du die aktuellen Möglichkeiten direkt beim Anbieter prüfen.

Adobe Firefly

Firefly ist stark bei der Bearbeitung und bei Bildern, die kommerziell genutzt werden sollen. Laut Adobe wurde das Modell auf lizenziertem Material trainiert. Du brauchst ein Adobe-Konto, und die kostenlosen Credits sind begrenzt.

Canva

Canva ist praktisch, wenn das Bild direkt in ein Design soll, etwa in einen Flyer oder eine Präsentation. Ein Konto ist nötig. Wenn du nur eine Bildidee ausprobieren willst, ohne Layout, ist Canva eher umständlich.

Unser Bildgenerator auf /photo

Du beschreibst auf Deutsch, was du sehen willst, und bekommst ein Bild. Zum Start ist es kostenlos, und für einen ersten Versuch brauchst du kein Konto. Eigene Fotos kannst du hier nicht hochladen oder bearbeiten. Dafür sind Gemini, Firefly oder Canva die bessere Wahl. Nach den ersten kostenlosen Bildern fragt /photo nach einer E-Mail-Adresse, wenn du weitere Bilder erstellen willst.

Vergleichstabelle: Konto, Kosten, Deutsch und Bearbeitung

ToolKostenlos nutzbarKonto nötigPrompts auf DeutschEigene Bilder hochladen/bearbeitenBesonders geeignet für
ChatGPTbegrenzt, wechselt je nach Angebotmeist jajabegrenzt, wechselt je nach Angebotkomplexe Beschreibungen, Nachbessern im Chat
Geminibegrenzt, wechselt je nach Angebotmeist ja, Google-Kontojajaeigene Fotos verändern
Copilotbegrenzt, wechselt je nach Angebotmeist ja, Microsoft-Kontojabegrenzt, wechselt je nach AngebotAlltag mit Windows und Edge
Adobe Fireflybegrenzt, wechselt je nach Angebotja, Adobe-KontojajaBearbeitung und kommerzielle Bildideen
Canvabegrenzt, wechselt je nach AngebotjajajaBilder direkt in Flyer und Präsentationen
/photozum Start kostenlosnein, nach zwei Bildern eine E-Mailjaneinschneller erster Test

Fazit: Für einen schnellen ersten Test ohne Anmeldung ist /photo der einfachste Start. Wenn du ein eigenes Foto verändern willst, schau dir Gemini oder Firefly an. Für Flyer und Präsentationen passt Canva am besten. Wer ohnehin täglich ChatGPT oder Copilot nutzt, bleibt am besten dort.

Welches Tool passt zu dir?

  • Du willst schnell ein Bild testen, ohne Konto anzulegen: Nimm /photo. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du unter KI-Bilder auf Deutsch erstellen – Schritt für Schritt.
  • Du willst ein eigenes Foto verändern oder den Hintergrund ersetzen: Gemini oder Adobe Firefly passen besser.
  • Du willst das Bild direkt in eine Präsentation oder einen Flyer einbauen: Canva ist die naheliegende Wahl.
  • Du willst ein Bild für Werbung oder eine kommerzielle Nutzung: Lies die Bedingungen von Firefly und prüfe die Nutzungsrechte immer selbst, bevor du etwas veröffentlichst. Das gilt für jedes Tool.
  • Du nutzt ChatGPT oder Copilot schon täglich: Dort zu bleiben ist bequem.

Datenschutz: Was du vor dem Bildergenerieren wissen solltest

Bei Anbietern mit Konto werden deine Eingaben meist mit deinem Profil verknüpft. Schau in die Einstellungen zur Datennutzung und entscheide bewusst, was du erlaubst. Die DSGVO gibt dir unter anderem das Recht auf Auskunft und Löschung. Wie du davon Gebrauch machst, steht in der Datenschutzerklärung des Anbieters.

Lade keine privaten Fotos von anderen Personen hoch, und stelle keine echten Personen ohne deren Einverständnis dar. Das gilt auch dann, wenn das Ergebnis lustig aussieht.

Auf unserer Seite gilt: Chats ohne Konto werden nicht einem Konto, einem Namen oder einer E-Mail-Adresse zugeordnet. Die Website-Analyse läuft trotzdem. Gib deshalb nichts ein, was du nicht preisgeben möchtest. Mehr dazu erklärt KI und Datenschutz einfach erklärt.

Wenn du KI-Bilder veröffentlichst, etwa in Social Media, kennzeichne sie offen als KI-generiert. Das schafft Vertrauen und ist für deine Leser fair.

So probierst du es gleich aus: dein erstes KI-Bild

Schritt 1: Öffne jetzt ein KI-Bild erstellen.

Schritt 2: Beschreibe das Bild auf Deutsch, so genau wie möglich.

Schritt 3: Sieh dir das Ergebnis an und passe die Beschreibung an. Oft macht eine einzige zusätzliche Angabe schon einen großen Unterschied.

Tipps für gute Prompts

Gute Prompts nennen meist fünf Dinge: das Motiv, die Umgebung, das Licht, den Stil und den Bildausschnitt. Du musst nicht alles angeben, aber je mehr du beschreibst, desto näher kommt das Ergebnis deiner Vorstellung.

Zum Kopieren

  • Einladungskarte: „Einladungskarte zum Sommerfest im Garten, warme Farben, Lampions über einem gedeckten Tisch, Aquarellstil“
  • Präsentationsbild: „Modernes Bild für eine Folie über Nachhaltigkeit, grüne Blätter, viel freier Platz links für Text, helles Tageslicht“
  • Haustier im Comic-Stil: „Ein Kater als Comicfigur, großer Kopf, bunter Hintergrund mit Sonnenblumen, lustiger Gesichtsausdruck“

Tipp: Vergleiche selbst

Teste denselben Prompt in zwei Tools. So siehst du schnell, welches Ergebnis dir besser gefällt und welches Tool zu deiner Art zu arbeiten passt. Dein eigener Eindruck ist dabei wichtiger als jeder Vergleich im Internet.